Menschlich sein bedeutet auch fürsorglich sein
Kannst du Unterstützung annehmen?
Schwierig ich weiss. Und noch herausfordernder wird es für uns Menschen, um Unterstützung zu bitten.
So lange haben wir uns geübt und hart an uns gearbeitet. Selbständig, unabhängig, stark und selbstbewusst zu werden. Oder anders gesagt, wir haben viel daran gesetzt, alles selber stemmen zu können. Noch heute wird uns täglich suggeriert, dass es Voraussetzung für Erfolg ist.
Mich hat es müde gemacht. Mich hat es Einsamkeit, Trennung, Trauer und Hilflosigkeit fühlen lassen. Und einmal mehr sind es die tierlichen Wegkreuzer, die mich erinnern. Dass ich nicht alleine bin. Dass ich Unabhängigkeit nicht verliere, wenn ich um Beistand bitte. Dass es meine Aufgabe ist, mich ehrlich und echt um meine Bedürfnisse zu kümmern. Sie aussprechen soll, um Hilfe bitten darf.
Dazu teile ich gerne einen Auszug aus einem Tiergespräch was ich die Tage geführt habe. Es ist die Zwiesprache zwischen einem wunderbaren Menschen, der zu 100 % auf Unterstützung angewiesen ist, um zu (über)leben und seiner tierlichen Begleiterin, die ebenso körperlich eingeschränkt ist und nicht selbständig, dafür mit menschlichem Beistand, ihr Leben meistern kann. Unter anderen waren da Fragen, ob wir Menschen das Recht haben, Tiere einzuschläfern, wenn sie körperlich nicht lebensfähig sind und ob und warum dieses tierliche Wesen leben will.
«Ja, Menschen haben das Recht, Tiere ohne Mitspracherecht zu töten. Sogar, wenn sie körperlich unversehrt sind. Ein zutiefst unmenschliches Handeln. Solange Mensch an diesem Recht festhält, wird es keine Heilung für die grosse Menschenfamilie als Kollektiv und somit auch keinen Frieden
geben. Dafür bedarf es Wunder oder Menschen, die vorleben, dass unser aller grosse Seele immer schon heil war und ist und wir den Schmerz und die Herausforderungen des Lebens nicht persönlich, sondern als Befreiung des Körperlichen annehmen dürfen. Es gibt keine Trennung von menschlicher und tierlicher Seele. Wir alle sind in der Essenz Liebe, Bewusstsein. Einzig unsere Körper unterscheiden sich in Form und Lebensart. Unsere Seele ist unverletzlich und stirbt auch nicht. Unser Körper ja, er ist sehr fragil und bedarf der Fürsorge. Nur sind wir eben nicht nur Körper, sondern so viel mehr!
💚 meint, dass sein Körper und seine Funktion gerade in diesem Moment nicht das Zentrale sei. Es zeigt mir, dass es zur Zeit um Fürsorge und Schutz geht. Darum, behütet zu sein.»
So erinnert uns dieses Tierwesen. Dass menschlich sein auch bedeutet, fürsorglich zu sein. Uns unserer Verbindung wieder gewahr zu werden. Und dass wir so unendlich mehr sind, als unser Verstand uns weis macht.
So lade ich dich diese Woche ein, nur für diese Woche, nicht länger zu warten. Du jetzt selber bestimmst und vorgibst, was du bekommen sollst. Und darum bittest. Das Universum, deine Liebsten, deine Freunde, deine Nachbarn…. Werde aktiv und schöpfe. Denn du selber bist Schöpfer*in deines Lebens. Unabhängig, stark, selbstbewusst. Du bist es schon immer. Also lebe deine Unabhängigkeit, deine Stärke und sei dir selber bewusst! Danke, dass du bist, du wundervolles Wesen voller Liebe und Licht, was du bist.
In tiefer Verbindung, deine Franziska