Lieben wie ist, statt wie ich gerne hätte
Guten Morgen liebe* Weggefährtin*
Tiere respektieren ihre Mitlebewesen wie sie sind. So erfahre ich tiefen Frieden in der Herde, mit den Katzen und auch wenn ich eintauche in die Welt von Shailin. Erwartungsfrei.
Anders wir Menschen. Wir projezieren unsere Bedürftigkeiten, Wünsche und Ideen gerne auf Tiere und unsere Mitmenschen. Haben klare Vorstellungen, wie Tiere, Freunde, Partner sind. Nicht unbedingt, weil wir uns einfühlen oder mit ihren Augen ihre Welt versuchen zu sehen. Vielmehr, weil wir uns Wissen aneignen, nacherzählen, Konzepte statt Authentizität leben. Und vor allem, weil wir der Illusion «nicht genug zu sein» verfallen sind.
Auf diese Weise, wird es weder unter uns Menschen, noch zwischen Mensch und Tier jemals ein echtes Miteinander, was auf Respekt und Friedlichkeit beruht geben. Wir Menschen dürfen erkennen und lernen, Tiere und unsere Mitmenschen genau so zu lieben, wie sie sind. Statt so, wie wir uns wünschen dass sie wären. Erst dann wird Frieden unter allen Lebewesen möglich sein.
So lade ich dich in dieser Woche ein, nur für diese Woche, dich zu beobachten wo du Wünsche projizierst und wo du schon bedingungsfrei lieben kannst. Was übrigens nicht bedeutet, deine Wünsche und Bedrüfnisse nicht kommunizieren zu dürfen. Beobachte und fühle wie Tiere kommunizieren. In jedem Moment echt und klar. Ohne Hinter- und Bestrafungsgedanken. Dafür im Wissen, dass genug für alle da ist und im tiefen Vertrauen ins Leben.
In erwartungsfreier Verbindung, deine Franziska